SpeedPriming Subliminals
Studien und Veröffentlichungen

Die Macht des Geistes über den Körper ist ein Thema, das die Menschheit schon seit Jahrhunderten fasziniert. Autosuggestionen und Suggestionen  als Techniken, die darauf abzielen, die eigene Wahrnehmung und Gehirnzustände positiv zu beeinflussen, sind dabei zunächst keine neuen Konzepte. Heute möchten wir uns Forschungen und Studienergebnisse zum Thema Subliminals und Suggestionen ansehen, denn diese beiden Begriffe tauchen oft zusammen auf.

Was sind Suggestionen?

Der Begriff „Suggestion“ ist zurückführbar auf das lateinische Substantiv suggestio, -onis, was so viel bedeutet wie „Hinzufügung, Eingebung oder Einflüsterung“. Die Suggestionen in (Silent) Subliminals enthalten positive Botschaften, die dem Unterbewusstsein unterschwellig eingegeben werden und es beeinflussen sollen.

Seit der Einführung von Suggestionen durch Pioniere wie Emile Coué aus dem späten 19. Jahrhundert haben sie seit ca. 10 Jahren ein Comeback hingelegt und werden zunehmend in verschiedenen Bereichen wie körperlicher und mentaler Gesundheit, Leistungsoptimierung und persönlicher Entwicklung eingesetzt. Suggestionen sind keine Neuerscheinung, denn sie werden seit Jahren in der Psychotherapie als validierte Behandlungsmethode verwendet.

Was sind Silent Subliminals?

Silent steht für „still“ aus dem Englischen und Subliminal kann mit „unterschwellig“ übersetzt werden. Silent Subliminals enthalten leise aufgenommene, positive Suggestionen, die so gedämpft abgespielt werden, dass sie kaum bewusst wahrnehmbar sind. Zusätzlich sind diese in einen Frequenzbereich verschoben, welcher überhalb der Hörschwelle liegt.

Die Suggestionen werden ungefiltert aufgenommen und verarbeitet, ohne zuvor von deinem kritischen Verstand hinterfragt zu werden. Die tausendfache Wiederholung der enthaltenen Botschaften programmiert dein Unterbewusstsein neu und bewirkt tiefgreifende Veränderungen in deinen Glaubenssätzen, Verhaltensmustern und emotionalen Zuständen.

Im Folgenden stellen wir dir zwei Studien vor, die die Wirkung von subliminalen (unterschwelligen) Botschaften untersucht haben:

Studie Universität Bern - 2008

Eine bemerkenswerte Studie der Universität Bern mit dem Titel „Unterschwellige Botschaften üben langfristige Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung aus" stammt von den Schweizer Wissenschaftlern Henke, Ruch & Züst.

Die Forscher untersuchten, wie unterschwellige Reize die bewusste Verarbeitung verwandter Informationen erleichtern, unsere Stimmung verändern, unsere Motivation steigern und sogar unsere politischen Einstellungen und Wahlabsichten beeinflussen können.

Früher dachte man, dass die Wirkung dieser Reize nur von kurzer Dauer sei, da sie schnell nachlassen würden. Um langanhaltende Effekte zu erzeugen, müssten die Informationen bewusst verarbeitet werden.

Erstaunliche Ergebnisse
Überraschenderweise stellten die Forscher fest, dass unterschwellig verarbeitete Informationen erstaunlich schnell im Gedächtnis gespeichert und integriert werden und später Entscheidungen beeinflussen können. Sie wirken also langfristig. Selbst wenn die Informationen zum Zeitpunkt der Aufnahme keinen Sinn ergaben, wurden sie im Gedächtnis gespeichert und beeinflussten späteres Verhalten.

Besonders interessant war die Feststellung, dass das Bewusstsein anscheinend nicht erforderlich ist, um Informationen zu integrieren. Sogar im Tiefschlaf wurden Wörter, Geräusche und Gerüche integriert und beeinflussten das Verhalten nach dem Aufwachen. Die Studie zeigt erstmals wissenschaftlich die Langzeitwirkung von unterschwelligen Botschaften auf.

Diese Studie aus dem Jahre 2005 bestätigte, dass subliminales Lernen möglich ist und langfristige Effekte erzielt.

Boston University's Center for Brain and Memory – Jahr 2005

Takeo Watanabe, ein Professor für Psychologie am Zentrum für Gehirn und Gedächtnis der Boston University und sein Team haben herausgefunden, das subliminales Lernen möglich ist. Sprich, eine Aufgabe zu erlernen, ohne es tatsächlich zu realisieren, durch unterschwellige Botschaften.

Lange Zeit galt dieser Gedanke als Science-Fiction, aber subliminales Lernen tritt dann auf, wenn Menschen von einem Reiz beeinflusst werden, dem sie sich nicht bewusst sind. Das können Wörter sein, die überhalb der Hörschwelle abgespielt werden oder Bilder, die auf dem Bildschirm schneller flackern, als das Auge wahrnehmen kann.

Takeo Watanabes jüngste Erkenntnisse basieren auf den vorherigen Arbeiten seines Teams, in denen sie feststellten, dass subliminales Lernen real ist und dass das Gehirn in der Lage ist zu lernen, ohne bewusste Aufmerksamkeit darauf zu richten. 

Experiment
Das Team von Watanabe hat Wahrnehmungstests gemacht, bei denen Leute bestimmte Buchstaben auf einem Bildschirm suchen mussten, während unbemerkt kleine Punkte außerhalb ihres Sichtfeldes herumwirbelten. Die Teilnehmer wurden dann darauf getestet, ob sie die Bewegung dieser Punkte erkennen konnten und wie schnell. In den nächsten Runden fiel es den Teilnehmern zunehmend einfacher und sie konnten die Richtung der Punkte und die Buchstaben schneller erkennen.

In nachfolgenden Runden von Tests zeigten die Teilnehmer eine deutliche Verbesserung der Zeit, die sie benötigten, um die kohärent bewegenden Punkte und Buchstaben zu erkennen. Watanabe sagt, die Verbesserung weise darauf hin, dass die Teilnehmer während der Versuche gelernt haben, die Bewegung zu erkennen und besser zu identifizieren, obwohl ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet war und die sich bewegenden Punkte bis zur Unkenntlichkeit verblasst waren.

Watanabe glaubt, dass dies darauf hinweist, dass das Gehirn der Teilnehmer einen internen "Belohnungs"-Pfad aktiviert hat, der ihnen geholfen hat, effizienter zu lernen.

Watanabes Erkenntnis
„Es ist möglich, dass auch andere Teile des Gehirns auf diese Weise funktionieren könnten”, sagt Watanabe. „Menschen könnten möglicherweise ihre Aussprache einer neuen Sprache verbessern, wenn sie einfach präsentiert wird, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Es ist möglich, dass das Gehirn ohne viel Aufwand verändert werden könnte.” Der visuelle Cortex, der Bereich des Gehirns, der in seinen Experimenten getestet wurde, wurde lange Zeit als unveränderlich bei Menschen, älter als 6 Monate, betrachtet. Watanabe stellte fest, dass er doch "veränderbar" sein konnte und dass die Veränderungen sogar über einen längeren Zeitraum hinweg anhielten. Die Personen wurden sechs Monate nach den ersten Tests erneut getestet und zeigten wenig oder keine Verschlechterung in ihrer Fähigkeit, bewegliche Punkte in einem visuell unruhigen Hintergrund zu erkennen.

Die Studie schließt mit folgenden Worten:

„Here, we demonstrate that a few exposures to novel subliminal information is sufficient to influence delayed decision-making. The surprising impact of subliminal messages on rational, intentional, conscious behavior lends subliminal protocols to practical applications, of which advertising is just one example.”

„Hier zeigen wir, dass einige wenige Male des Sich-Aussetzens gegenüber gänzlich neuen, unterschwelligen Informationen ausreichen, um eine spätere (verzögerte) Entscheidungsfindung zu beeinflussen. Der überraschende Einfluss unterschwelliger Botschafter auf rationales, absichtliches und bewusstes Verhalten verleiht diesen unterschwelligen Verfahren praktische Anwendungen, von denen Werbung nur eine ist.”

„Hier zeigen wir, dass einige wenige Berührungen mit neuen unterschwelligen Informationen ausreichen, um eine verzögerte Entscheidungsfindung zu beeinflussen. Die überraschende Wirkung unterschwelliger Botschaften auf rationales, absichtliches und bewusstes Verhalten macht die Subliminal Protokolle für praktische Anwendungen interessant, von denen die Werbung nur ein Beispiel ist.”

Veröffentlichungen

Am 22.08.1992 veröffentlichte die TAZ den Bericht “Können subliminale Botschaften den Willen beeinflussen?” . Hier wird eine Studie des Fachmagazins "Psycho-Markt" erwähnt, die nachweisen konnte, dass Ladendiebstähle durch den Einsatz von Subliminals um über 50 Prozent reduziert werden konnten.

Am 30. Juli 1990 veröffentlichte das Magazin NEWSWEEK den Artikel "Sound too good to be true?". In diesem Bericht untersuchte das Magazin den damaligen Aufschwung der Subliminal-Tapes und widmete auch den Silent Subliminals einen Abschnitt.

Unser Fazit

Die bisherigen Veröffentlichungen und Studien über Subliminals und deren Auswirkungen auf Körper und Geist geben faszinierende Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen dem bewussten Verstand und dem Unterbewusstsein. Von den Pionieren der Autosuggestion bis hin zu modernen Untersuchungen wie denen der Universität Bern und des Zentrums für Gehirn und Gedächtnis der Boston University haben wir gesehen, dass unterschwellige Botschaften erstaunliche, langfristige Effekte haben können.

Die Erkenntnisse aus diesen Studien werfen nicht nur Licht auf die Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung und Leistungsoptimierung, sondern finden auch praktische Anwendungen in Bereichen wie Psychotherapie und Werbung. Die Tatsache, dass subliminales Lernen möglich ist und dass unterschwellige Botschaften das Verhalten beeinflussen können, selbst ohne bewusste Wahrnehmung, eröffnet neue Horizonte für die menschliche Psyche.

Genau das machen wir uns bei SpeedPriming zu Nutze, um Menschen effektiv dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Mit unseren Subliminals möchten wir, durch Umgehung des kritischen Verstandes, direkt in die Zentrale (Unterbewusstsein) gelangen und dort positiv Einfluss nehmen. In Form von positiven Affirmationen und Suggestionen, die in unseren Subliminals enthalten sind, sind schnelle und effektive Veränderung im Unterbewusstsein möglich. Diese positiven Veränderungen machen sich dann, bei korrekter Anwendung, in der sichtbaren Realität bemerkbar und können so das Leben positiv verändern. In einer Welt, in der die Kraft unseres Geistes über den Körper immer mehr erforscht wird, könnten Subliminals eine absolute Schlüsselrolle bei der Entfaltung des menschlichen Potenzials spielen.

Quellen Studien:
Subliminal messages exert long-term effects on decision-making | Neuroscience of Consciousness | Oxford Academic (oup.com)
Subliminal study shows subconscious learning is possible | New Scientist

Quellen Veröffentlichungen:
Können subliminale Botschaften den Willen beeinflussen? - taz.de
Sound Too Good To Be True? (newsweek.com)

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